• 26. September 2017, 21:57:01
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Neuigkeiten: Die Catfish-Divers sind wieder da :-)

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Themen - Doc

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oder so ähnlich  :53: Ich geh jetzt bunte Fische gucken  >:D

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Sers,

achja, aus gegebenem Anlass (die Geier sind schon wieder unterwegs): Tauchen im Starnberger See für nicht priviligierte kostet jetzt 30 Euro.

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Servus,

in der aktuellen Atlantis ist ein, wie ich meine außergewöhnlicher Leitartikel von Heinz Käsinger, den es in dieser Form wohl in den Werbeblättchen der Tauchindustrie so nie geben wird, schließlich darf ja die zahlende (Werbe-)Kundschaft nicht erschreckt werden oder zum Nachdenken angeregt werden. Ich zitiere:

"[...]Löhne werden nicht bezahlt, die Arbeitszeiten sind enorm, physische und psychische
Gewalt ist an der Tagesordnung. Vor allem Frauen sind Freiwild, sie werden zusätzlich
durch sexuelle Übergriffe gedemütigt.
Ficht uns das an? Aber nicht doch. Munter kreuzen wir durch Tropenriffe, genießen den viel zu
teuren Sundowner direkt am Strand und naschen von den Köstlichkeiten des Buffets. Ach wie
schön es hier doch wieder ist. Die Betten exakt gemacht und täglich mit frischen Blüten geschmückt.
Kein Stäubchen auf dem Fußboden. Da lässt man dem Zimmermädchen gerne ein
paar Dollar da. Leider bekommt sie das Geld vom Inseleigentümer abgenommen. So geht Sklaverei,
so geht Turbokapitalismus. Aber es ist uns egal.
Nur eines können wir partout nicht ab. Nämlich wenn Fische harpuniert oder gefangen, wenn
Delfine geschlachtet oder Haie gefinnt werden. Dann geht ein Aufschrei durch die Tauchergemeinde:
Boykottiert die Malediven (oder jedes andere beliebige Land)!!![...]"

Ich kann Heinz Käsinger an dieser Stelle nur voll zustimmen, ich hätt schon immer kotzen können wenn die Taucher, die ihr Sea Sherpard T-Shirt voller Stolz tragen von ihren Reisen in die aus Menschenrechtssicht übelsten Gegenden der Welt erzählt haben. Ein Hai ist halt immer noch wertvoller als ein Menschenleben.

Nachdenkliche Grüße
Doc

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So,

wir sind wieder zurück von unserer Bali Tour und hier ein kurzer Bericht über die Reise.

Los ging's am 25. März nach der Arbeit zum ersten Zwischenstop in Oberboihingen. Am nächsten Tag brachte uns dann zuerst die DB nach Frankfurt an den Flughafen und dann Malaysia Airlines via Kuala Lumpur nach Denpasar, wo uns schon unser Tauchguide und unser Fahrer erwarteten. Die erste Nacht verbrachten wir in der ENA-Villa in Sanur, wo uns Roger von RogerTours zum Abendessen abholte und uns eine erste Übersicht über Bali und den weiteren Verlauf der Tour gab.
Am 28. ging's dann morgens mit dem Transfer nach Tulamben los. Zu unserem Fahrer hatte sich nun ein Fremdenführer gefunden, der uns sein Land näher brachte. Zunächst gab es eine kurzen Abstecher zu den Holzschnitzern in Mas (echt beeindruckend was die Jungs und Mädels da so basteln), dann zu unserem ersten Tempel: Pura Goa Lawah, auch als Fledermaustempel bekannt. Nächster Stop war Klungkung, wo wir uns den Kertha Gosa und Bale Kembang angeschaut haben. Weiter ging es ins Landesinnere, genauer nach Rendang, wo wir vom Mahagiri Resort aus einen ersten Blick auf den Gunung Agung und die Reisterrassen von Bali hatten. Letzter Stop des Tages war der Wasserpalast Taman Tirtagangga, bevor es zum Ziel unserer Reise ging, dem Mimpi Resort in Tulamben, das für die nächsten Tage unsere Unterkunft sein sollte.
Samstag und Sonntag waren dann unsere ersten 2 Tauchtage. Unser Tauchguide stieß wieder zu uns, und wir hatten 2 wunderschöne Tages- und einen tollen Nachttauchgang an der USAT Liberty. Ich hatte einen LaNaBüBa für Claudia bestellt, und keine 5 Minuten in den ersten Tauchgang saß er in seiner Gorgonie. Der nächste Tag brachte dann ein paar interessante Einblicke in die balinesische Kultur und vor allem Religion. Eigentlich hatten wir geplant am Drop-Off zu tauchen, was nicht ging, weil uns ein Opferaltar auf der Zufahrtsstraße im Weg war, und ein paar nette Balinesen, die ein Schwein mit sich rumtrugen. Also kurze Planänderung, ein paar Kilometer weiter gefahren, und am Ersatztauchplatz gab es dann einen großen weißen Anglerfisch und einen winzig kleinen gelben. Auf dem Weg zurück ins Hotel kamen wir am Ogoh-Ogoh der Gemeinde vorbei, der gerade für die Ngrupuk Prozession vorbereitet wurde.
31. März. Nyepi. Tag der Stille. Und wirklich, Bali steht still. Wir können das Hotel nicht verlassen, der Zugang zu Strand ist gesperrt und unser Abendessen nehmen wir im Dunklen ein. Kein Licht brennt, es ist Neumond und so klar sieht man den Sternenhimmel selten. Eine interessante Erfahrung.
Tags darauf geht das Leben in Bali weiter, und wie es aussieht ist ganz Bali auf den Füßen. Am Pura Beji Tempel ist alles ruhig, doch schon am Brahma Vihara Ashrama, dem einzigen buddhistischen Kloster in Bali ist mehr los. An den Air Panas Banjar, den Holy Hot Springs, steppt der Bär. Wir fallen auf, sind wir doch die einzigen Langnasen und die einzigen, die nicht Baden wollen. Durch die imposante Landschaft Nordbalis geht es zum Tagesziel, dem Adi Assri Resort im Pemuteran. Drei Tauchtage und ein Entspannungstag sind geplant, doch schon in der Nacht erwischt es Claudia: Fieber, Durchfall, das komplette Programm. Also muß ich die ersten zwei Tage alleine mit unserem Guide nach Pulau Menjangan fahren. Während Claudia dank Loperamid, Paracetamol und reichhaltig Elektrolytlösung wieder auf dem Damm ist, zerlegt es mich mit Fieber. Aber der Tag hat sich gelohnt, ich sag nur Thaumoctopus mimicus. Und so macht Claudia am Tag darauf 2 Tauchgänge in der Secret Bay mit allerlei buntem Kleingetier. Den letzten Tag verbringen wir gemütlich im Hotel, bevor es wieder weiter geht.
Mit einem Abstecher zum Munduk Wasserfall beginnt der Tag, weiter geht es am Danu Tamblingan vorbei zum Danu Bratan mit dem Pura Ulun Danu Bratan und zum Pura Taman Ayun Mengwi bis wir den ersten Kulturschock der Reise bekommen. Wir erreichen Ubud, und alles ist anders als vorher. Menschen, viele Menschen, ein harter Kontrast zu Nordbali, und die Adi Cottages sind mittendrin. Aktion steht am nächsten Tag auf dem Programm, Raften auf dem Ayung. Eine interessante Mischung, im der Schlucht des Flusses Jahrhunderte alte Felsskulpturen aus der hinduistischen Mythologie, oben die modernen Luxushotels mit ihrem atemberaubenden Blick. Mit Seele baumeln lassen und einem mehrstündigen Aufenthalt in einem Spa verbringen wir den nächsten Tag, bevor wir dann zum letzten Ziel unserer Reise aufbrechen. Morgens geht es erst durch den Affenwald zum Pura Dalem Agung und dem Quelltempel, dann machen wir einen kurzen Abstecher zum Markt von Ubud bevor wir gut 2 Stunden durch die Reisterrassen in der Nähe wandern. Goa Gajah, die Elefantenhöhle ist unser letztes Ziel, bevor wir wieder am Start unserer Reise sind, in Sanur. Wir checken ins Parigata Resort ein und freuen uns auf die nächsten Tauchtage vor Nusa Penida. Der erste Tauchtag verläuft etwas enttäuschend, die Mantas am Manta Point sind nicht da, und auch Crystal Bay ist nicht so interessant. Dafür ist das Abendessen im "Zum lustigen Hakenkreuz" umso besser. Am 2. Tag stößt Roger zu uns, und wir machen 2 entspannte Drift-Tauchgänge, bevor wir uns abends zusammen mit seinem Sohn Renee, der auf Bali lebt, ins Nachtleben von Kuta stürzen. Auch eine Erfahrung, die einfach zu Bali gehört. Unseren freien Entsättigungstag verbringen wir mit ausführlichem Nichtstun, bevor es dann mich am nächsten Tag wieder erwischt und Claudia die Mantas alleine anschauen darf. Tags darauf beschließen wir das Tauchen auf Bali mit zwei letzten schönen Tauchgängen, bevor es dann auch schon wieder heist: Packen. Aber erst noch einen Tag am Pool abhängen und dann unseren letzten Nachmittag noch mit ein bischen Kultur verbringen: Garuda Wisnu Kencana, die irre Idee eines hinduistischen Freizeitparks, der Tempel Pura Luhur Uluwatu und eine Kecak-Aufführung bevor wir den Tag und Bali beim Abendessen am Strand von Jimbaran ausklingen lassen.
Die "Zivilisation" hat uns wieder, der Verkehr in Kuala Lumpur stehlt den in München um Welten in den Schatten und für die letzten 5 Kilometer zum Hotel brauchen wir fast noch länger als wir bis zu diesem Punkt vom Flughafen gebraucht hatten. Kurz vor der offiziellen Zufahrt zum Renaissance Hotel reicht es unserem Fahrer und mit einem kurzen Wendemanöver lieferte er uns vor dem Eingang ab. Einchecken und dann erst mal den Blick aus der Longe im 24. Stock bei Häppchen und Gin Tonic auf die Petronas Türme genießen.
Sightseeing, und wie kann man sich in einer Stadt einen besseren Überblick verschaffen als von oben? Der Ausblick vom KL Tower ist atemberaubend, wenn denn der Dunst nicht wäre. Dann ein Spaziergang zur Masjid Jamek, an der gerade das Freitagsgebet zu Ende war, in wallenden Gewändern die Masjid Negara besichtigen, in Chinatown die Jalan Petaling entlang, auf der gerade der Nachtmarkt aufgebaut wird und dann wieder zurück zur Happy Hour in die Lounge, den Tag ausklingen lassen. Dank des freundlichen Hotelpersonals hatten wir für den Tag darauf unser Zimmer bis 17 Uhr und durften die Lounge benutzen, bis wir abgeholt wurden. Also früh raus, rein in den KL Hop-On-Hop-Off (der auf den ersten 7 Haltestellen 2-mal zusammenbrach und uns zum Buswechsel zwang) und eine Stadtrundfahrt machen. Packen, Duschen, auschecken, bei Gin Tonic auf den Fahrer warten, durch Kuala Lumpur zum Flughafen, bei Nööödels leckere Sauscharfe Suppe essen, die 12 Stunden nach Frankfurt überleben, im Zug zurück zu Mutti, ein Ostermenü mit Spargel und Schweinelendchen verdrücken, München, auspacken, endlich Essen ohne Reis, Bett.

Und jetzt? Freuen wir uns, wenn in 2 Wochen auch der Umzug in die neue Wohnung durch ist und wir wieder Ruhe und Muse haben.


Doc

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... nein, nicht permanent, nur für die nächsten 2 Wochen.  :53: , VBF ist angesagt


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...zum gemütlichen zusammensitzen und ratschen?

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So,

kurz die Fakten:

12.4.12: 65,9m, 68min, Buddys Kai, Ludger, Mario, Bespassung durch Timo und Walter
13.4.12: 71,3m, 60min, Buddys Kai, Ludger, Mario, Bespassung durch Timo und Walter
14.4.12: 75,8m, 74min, Buddy Mario, Spaßfaktor Timo
15.4.12: 76,4m, 66min, Buddy Mario, Spaßfaktor Timo

Schee wars....

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So,

da ich ja beim Fremdgehen erwischt wurde, muß ich wohl Loggen:

Tauchplatz: Badeplatz Würmsee
Tauchtiefe: 29m
Tauchzeit: 42min
Tauchpartner: geht euch nix an  :53:

Schön und entspannt eine Übungs-Tauchgang mit einer angehenden Tauchlehrerin gemacht und festgestellt, daß ich dringen wieder mehr ins Wasser muß.

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der BLTV hat einen neuen TL2

TL Prüfung

Alles gute unserem älteren Herren vom Ammersee   :61:

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Sudan oder Ägypten?

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Nachdem ja mal wieder das Thema aufkam, hier doch mal ein paar Fakten:

a) es gibt keine, aber auch absolut keine wissentschaftliche Studie, aus der sich ableiten läßt, welcher Sauerstoffpartialdruck jetzt "gut" oder "böse" ist
b) die grundlegende Studie von Kenneth Donald hat ergeben, daß es so gut wie unmöglich ist einen Sauerstoffkrampfanfall vorherzusehen - selbst bei Sauerstoffpartialdrücken jenseits der 2bar
c) die heute verwendeten Regeln bassieren auf der Arbeit der NOAA, die aus versicherungstechnischen Gründen für ihre Taucher Grenzwerte brauchte
d) geht die aktuelle Forschung von einem Zusammenhang von Einwirkdauer und Sauerstoffpartialdruck aus
e) meine Ausbildung im "Sporttauch"-Bereich ging von einem Sauerstoffpartialdruck von 1,6 bar aus, bei dem ich nach NOAA 45min Einwirkdauer haben darf - etwas was ich mit einer Mono 12 oder 15 nie erreichen werde, vorher geht mir das Atemgas aus
f) bei der Trimixausblidung sah das dann anders aus, hier werden 1,2 bis 1,4 bar für den tiefen Teil des Tauchgangs empfohlen. Allerding hänge ich da auch noch reichhaltig Deko hintendran, auch über längere Zeit mit reinem Sauerstoff, da kommt dann schon einiges zusammen

Das Rumgemache und Verschieben von Grenzen (40m, 1,4bar ppO2 für Nitrox, Flaschen gehen bei weniger als 50bar kaputt) hat keinerlei wissenschaftliche Grundlagen, es geht nur darum, immer schlechtere Taucher mit immer unfähigeren "Guides" ins Wasser zuschicken um nochmehr Gewinn zumachen.

Nur mal als Rechenbeispiel: Ein Tauchgang mit EAN32 auf 40m Tiefe bei 20min auf dieser Tiefe dauert mit Deko 30min, macht eine M12 leer und kommt auf knapp 50% der NOAA Dosis

Habe die Ehre

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und wieder im Lande  :53:

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