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Autor Thema: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft  (Gelesen 23450 mal)

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Offline Hiasl

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Re: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft
« Antwort #15 am: 04. Mai 2009, 12:23:08 »
das glaub ich jetzt nicht, dass Du in dieser typische Haltung kein Sediment aufgewirbelt hast ;D


Stimmt, in dieser Haltung nicht. Das ist ja auch die Post-Dive-Sequenz  8) ;)

Aber in dieser

Offline Andi

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Re: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft
« Antwort #16 am: 04. Mai 2009, 12:32:17 »
Also, ich versuch es einfach nochmal:
klar, wer stur und verschlossen ist, der wird nix anderes machen als das, was man mal
vorgesagt bekommen hat.

2001, OWD:
Ich hatte die Wahl zwischen verschiedenen Ausrüstungen. Im ersten Poolkurs entschied ich mich
für das ADV, eine Schlauchkonfiguration wo alle Schläuche wild abstanden.
War natürlich OK. Denn ich kannte ja nix anderes. Und alle anderen machten es schließlich auch so.
Zum Schliessen des Jackets musste ich erstmal 2 Schliessen, 1 KLettverschluß und 4 Spannbänder
betätigen. Die Enden der Spannbänder hingen natürlich in der Gegend rum

Bei der nächsten Pooleinheit fiel mir dieses silbern blitzende Teil ins Auge. Ich fragte ob ich das auch mal
tauchen dürfte. Na klar, war die Antwort, "dafür ist es ja da".
Also tauchte ich ein 3mm Edelstahl Backplate mit einem Halcyon Pioneer Monowing.
Darauf montierte ich eine 12L Flasche. Sogar kurz  >:D
Mein Instructor schlug mir dieses mal vor, von ihm ausgewählte Automaten zu benutzen.
Natürlich willigte ich ein. Aber ich war auch gespannt was denn nun kommen würde.
Und da war er. Der lange Schlauch. Ich muss ziemlich blöd aus der Wäsche geschaut haben.
Aber der Instructor montierte zuerst die erste 1. Stufe mit der LH und danach die zweite 1. Stufe
mit dem Backup. Nun schaute ich ebenfalls nicht schlecht, als da ein Schnürl dran war.
hmmmm.......als er mit zusammenbauen fertig war, zeigte er mir wie man das Ganze nun elegant
anlegt und verstaut. Im ersten Moment war das schon irgendwie seltsam. Aber ich schlüpfte einfach
in das Harness (zum Glück musste ich da nichts verstellen, es passte) und legte mir die Automaten an.
Der Fini war mittels eines Karabiners am linken Hüft-D-Ring eingeklipst. Auch das war beim ersten Mal
etwas gewöhnungsbedürftig. Aber es war machbar. Während des Kurses war klar --> ich brauch ne
eigene Ausrüstung.

Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt wenig Geld zur Hand und kaufte mir deswegen ein
Sepadiver Butterfly Ray (halbtechnisches Wing-Jacket). Dazu auch erstmal nur eine erste Stufe mit
allem drum und dran. Klar, das funktionierte. War aber nicht meine Zielkonfiguration.

Kurze Zeit später folgte meine zweite erste Stufe und ich fuhr wieder zur Tauchschule und lies mir
einen langen Schlauch montieren und ein Gummischnürl für den Backup. Auch die Flasche bekam
einen Doppelabgang spendiert. Dies hielt erstmal so bis ca. 2003.
Nun folgte ein eigenes 3mm Edelstahl Backplate samt Pioneer Monowing. Natürlich gebraucht.
Aber nur mal so nebenbei erwähnt: Dieses BP + Monowing hat mittlerweile etwa 15 Jahre auf dem
Buckel. Und ich tauche es noch immer als Urlaubswing oder mal zu 08/15 TGs in flachen Pfützen.
Bzw bekommt mein Kleiner es "vererbt". Schliesslich hat er schon zwei TG damit gemacht.

Also, ich stelle jetzt einfach mal MEINE Erfahrungen gegenüber:
ADV:
- mind. 4 Schliessen die man bedienen kann
- ich hatte 8 O-Ringe (alle an der falschen Stelle)
- mind. 4 Spanngurte
- mind. 1 Klettverschluß am Bauchgurt
- mind. 2-3 Schnellablässe
- einen sehr langen Inflatorschlauch
- meist drückt ein voll aufgeblasenes Jacket auf den Körper
- es baumeln die Spanngurte in der Gegend rum
- ich bin meistens auf Monoflaschen fixiert
- Seepferdchenhaltung
- viele Teile die man bei jedem TG schliessen und festziehen muss

Wing:
- eine Schliesse (außer die, die den Lampentank fixiert)
- 3 O-Ringe (Position verstellbar, je nach Gusto)
- 1 Schnellablaß
- kurzer Inflatorschlauch
- Wing drückt ned auf den Körper
- es baumelt nichts in der Gegend rum
- modularer Aufbau (Gasbehälter frei wählbar ,je nach Wing)
- Stromlinienförmig (waagrechte Haltung)
- einmal eingestellt, und man schlupft nur noch rein

Aber bitte, ich will niemandem etwas aufzwingen.
Jeder soll einfach nur offen für andere Dinge sein, und nicht gleich
etwas verteufeln, oder gar gleich als "tekki-zeugs" abstempeln.
Denn bis vor etwa 2 Jahren, war ich als absoluter Sporttaucher mit dieser
Konfiguration sehr glücklich ! Das waren ca. 5 Jahre schönes Tauchen.
Nun geht mein Interesse in eine Richtung, in der ich eher mit Doppel und Stageflaschen
tauchen gehe. Bis auf das neue Evolve Wing, eine D12 und eine Stage ist die
Konfig eigentlich ziemlich gleich geblieben. Und das TAuchen macht mir immernoch
soviel Spaß wie am ersten Tag.




Weitere Hobbies: Canon EOS 40D
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Offline Hiasl

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Re: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft
« Antwort #17 am: 04. Mai 2009, 13:22:18 »
@Andi:
in Deiner Pro-Wing-Aufzählung fehlt noch:

- das Packmaß ist i.d.R. geringer als ein ADV-Jacket. So ein Wing lässt sich einfach platt machen und zusammenrollen.
- das Transport-Gewicht ist i.d.R. geringer als das eines ADV-Jackets (Alu-Backblech vorausgesetzt).
- es braucht weniger Blei als ein ADV-Jacket, weil keine Auftrieb erzeugenden Polster und Plastik-Teile dran sind.

Mein Cressi J111 hatte auch 8 D-Ringe und kein einziger war an der richtigen Stelle. Voll aufgeblasen hat's gedrückt, beim Reinspringen ist es hochgerutscht (weil kein Schrittgurt dran war), beim Bücken (Flossen anziehen) hat der Kummerbund behindert, die Bleitaschen waren umständlich und potentiell verlierbar, die Fastex-Schließen an Schulter- und Bauchgurt hat's mehr als einmal zerlegt. Von der unsäglich schlechten Mechanik des FCS (Steuerknüppel-Inflator) ganz zu schweigen.

Offline TorstenS

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Re: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft
« Antwort #18 am: 05. Mai 2009, 12:33:57 »
@Stephan
Zitat
Interessieren würde mich: Welche Vorteile soll denn nun der Anfänger haben, wenn er mit Wing und Doppelgerät taucht statt der üblichen Sportausrüstung mit Mono und ADV?

Bin kein Freund von langen Geschreibsel und Wiederholungen...
...daher erneuere ich nochmal das Angebot speziell an Dich: PROBIERS AUS!
(siehe mein vorletzter Beitrag)

Zitat
In mein Seaquest ProQD+ Grösse L (will keine Werbung machen, nur Erfahrungen mitteilen) bekomme ich ohne Probleme 14 kg Blei unter. Zusammen mit einer Worthington Composit 12 Liter

Ein Grund, warum ich keine Carbon-Tanks anbiete, ist, dass man das beim Tragen der Flasche gesparte Gewicht dann beim Tauchern wieder irgendwo anders unterbringen muss und ich diese Tatsache nicht für zielführend halte. Was ist jetzt wichtiger für den Taucher? Bequemlichkeit beim Flaschentragen oder Bequemlichkeit beim Tauchen? Hier gehe ich den DIR-Weg. Das bedeutet ich benutze genau die Ausrüstung, welche mir unter Wasser das Leben einfach macht! Und ein ProQD gefüllt mit 14 kg stelle ich mir wahrlich nicht bequem vor!
Stephan... dies ist kein persönlicher Angriff auf Dich, sondern lediglich ein Erfahrungswert meinerseits. Ich habe viele hunderte ProQD's verkauft. Es ist ein Klasse-Jacket! Trotzdem habe ich mittlerweile für mich  "bessere Möglichkeiten" entdeckt.


Zitat von: Hiasl
Und was ich immer wieder so sehe, ist, dass die meisten Taucher ihre ADV-Jackets nicht beherrschen, sondern von ihnen beherrscht werden. Ein gutes (schlechtes??) Beispiel dafür ist Stefans Avatar-Bild.

Hiasl hat das Zitat sicher nur als gutgemeinten Hinweis gebracht. Auch mit einem ProQD kann man eine bessere Schwimmpostion einnehme und ich biete Dir, Stephan, an, dass wir gern mal daran arbeiten können. Vielleicht auf 2 Tauchgängen: 1x mit Deinem ProQD und 1x mit einer BP-Wing-Kombi.

Freundliche Grüße
Torsten


Offline Hiasl

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Re: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft
« Antwort #19 am: 05. Mai 2009, 18:53:03 »
Hiasl hat das Zitat sicher nur als gutgemeinten Hinweis gebracht.
Selbstverständlich!  :-X

fiona

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Re: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft
« Antwort #20 am: 06. Mai 2009, 09:00:54 »
Zitat von: abgesoffen

Macht keinen Sinn. Als Tauchanfänger ist die Sportausrüstung kompliziert genug. Beim Hausbau beginnt man ja auch erst mit dem Fundament und nicht mit dem Dach. Der Techbereich inklusive Ausrüstung eine Möglichkeit der Weiterentwicklung im Tauchen...


Der Vergleich hinkt. Ich bin eher der Meinung es macht keinen Unterschied! Wenn ich Tauchanfänger bin (und bei mir ist die Zeit noch nicht so lange her) hat es nichts mit kompliziert zu tun, ich bin Anfänger ich kenne nichts anderes und deswegen ist es vom Handling her völlig wurscht ob ich mich mit meiner Sportausrüstung oder mit einem Wing auseinandersetzen muss.

Ich habe auch ganz "klassisch" meinen OWD absolviert und rückblickend muss ich sagen Wing wäre schon damals wesentlich angenehmer gewesen.
1. geht nicht immer von den Standardmaßen aus. Ich bin z.B. für mein Gewicht zu klein  ;) die typische Frauen-Brinen-Form - Jacket in XS passte prima, hatte aber im Grunde zu wenig Auftrieb. Jacket in S hatte besseren Auftrieb, hing mir dann aber teilweise an den Ohren - völlig unbequem und ehrlich gesagt ist eine nicht optimal sitzende Ausrüstung ein zusätzlicher Streßfaktor. Ein Wing lässt sich individuell einstellen und dann passt das ganze und zwar 100% = Wohlfühlstatus

2. Jeder taucht mit der gleichen Konfiguration, heißt ich weiß wie die einzelnen Schläuche laufen, wo mein Oktopus ist, ergo ists bei meinem Gegenüber genauso. Klar kommen jetzt die Argumente Buddycheck und sich die Ausrüstung des Gegenübers anschauen und damit vertraut machen. Natürlich genauso soll es sein. Bei meinen ersten Freiwassertauchgängen wurde genau diese Procedere auch gemacht und ich ins Wasser, die ersten Übungen absolviert und damit genug mit mir und meiner Ausrüstung zu tun, da sind dann Besonderheiten am Jacket des Gegenübers (z.B. welches Inflatorsystem, welches Bleisystem) wurscht und futsch.... (kann sein, dass es auch nur mir so ging).

3. Trocki ja oder nein - ist ganz schwierig, weils natürlich für die Tauchschulen ein hoher Kostenfaktor ist. Natürlich zählt auch hier der Faktor je wohler ich mich beim Tauchen fühle, desto entspannter ist es.

Mit der größte Pluspunkt:
Das Tarieren! Es funktioniert und es ist einfacher. Man wird quasi von Anfang an die richtige Tauchposition gebracht. Dann noch ein wenig Körperspannung und es geht entspannt dahin.  :)
Jetzt lehne ich mich mal weit aus dem Fenster und wette: Bei 20 Tauchern, je 10 mit Wing und 10 mit Jacket (gleiche Anzahl-TG) ereichen die Wingtaucher eine bessere Wasserlage und zwar von Beginn an, als die Jackettaucher.

Ich bin gern bei der Wette dabei  ;) und zwar mit Wing und D7  >:D
« Letzte Änderung: 06. Mai 2009, 09:04:22 by fiona »

Offline Melli

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Re: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft
« Antwort #21 am: 07. Mai 2009, 07:02:14 »

Ja, ihr wart ja fleißig in den Thread ;) - na dann will ich auch mal:

Zur Frage - mit was seid ihr am Anfang getaucht und würdet ihr was anders machen:

Ich hab die Taucherei auch ganz klassisch - ADV-Jacket, 7 mm, Halbtrocken, Monoflasche - gelernt und bin auch die ersten paar Jahre weiter halbtrocken und mit ADV getaucht und ich würde es jederzeit wieder so machen!
(Gut mal abgesehen davon, dass ich mir den Trocki nicht erst nach knapp 3-4 Jahren gekauft hätte, sondern wohl eher, wenn ich gewusst hätte, wie komfortabel er ist *g*).

Das beantwortet auch irgendwie schon die nächste Frage (Anfängerausbildung mit nicht "Anfängerequipment" (ich nenns einfach mal so)).
Davon halte ich persönlich nichts!
Ich hab jetzt erst wieder den guten Vergleich gesehen - Bettina und Jo waren ja mit uns zusammen im Urlaub und haben dort ihren OWD gemacht. Die beiden haben schon 1-2 Schnuppertauchen vorher gemacht und hatten beim Schnuppertauchen Wing-Jackets. Und beide sind übereinstimmend der Meinung, dass ihnen das Tarieren mit den ADV`s wesentlich leichter gefallen ist.

Doppelflaschen beim OWD - das fände ich auch ein wengerl überbewertet, weil a) sehr viele (weltweit gesehen die meisten!) nicht in die Tech-Schiene gehen wollen und b) die meisten OWD-Schüler schon mit einer Mono-12 halb zusammenbrechen, weil sie das Gewicht nicht gewohnt sind (ging mir ja genauso und hab ich bei unseren beiden Urlaubern auch so beobachtet - grad die Mädels kämpfen gescheit mit dem Gewicht).

Also, ich bin eindeutig ein Befürworter der "klassischen" Ausbildung - Aufstocken kann ja ein jeder selber noch nach Belieben.
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Liebe Grüße!
Melli

**Ich bin nicht klein - ich bin ein Konzentrat!! :P**



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fiona

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Re: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft
« Antwort #22 am: 08. Mai 2009, 08:43:25 »

Ich hab jetzt erst wieder den guten Vergleich gesehen - Bettina und Jo waren ja mit uns zusammen im Urlaub und haben dort ihren OWD gemacht. Die beiden haben schon 1-2 Schnuppertauchen vorher gemacht und hatten beim Schnuppertauchen Wing-Jackets. Und beide sind übereinstimmend der Meinung, dass ihnen das Tarieren mit den ADV`s wesentlich leichter gefallen ist.

Von zwei Leuten darauf zu schließen nenn ich eine Quote. Wie viele TG davon haben die beiden im Kurs mit Wing und wieviele mit ADV absolviert? Ist doch klar, wenn ich Anfänger bin und 4 TG mit ADV mache und einen mit Wing, dass ich sage ADV ist einfacher....., oder????

Doppelflaschen beim OWD - das fände ich auch ein wengerl überbewertet, weil a) sehr viele (weltweit gesehen die meisten!) nicht in die Tech-Schiene gehen wollen und b) die meisten OWD-Schüler schon mit einer Mono-12 halb zusammenbrechen, weil sie das Gewicht nicht gewohnt sind (ging mir ja genauso und hab ich bei unseren beiden Urlaubern auch so beobachtet - grad die Mädels kämpfen gescheit mit dem Gewicht).

Es wurde nie von einer Ausbildung mit Doppelflasche geredet. Gewicht??? Wenn ich mir das anschaue: Backplate wiegt ca. 3 Kilo, Auftrieb Wing ca. 0,5 kg  + benötigtige Bleimenge, ADV ca. 1,5 - 2  kg Auftrieb + benötigte Bleimenge - jeweils mit gleicher Flasche = sieht nicht nach einem wahnsinns Gewichtsunterschied aus, nur nach einer anderen Gewichtsverteilung.


Und nur am Rande: Ich selber bin weit entfernt vom Tech-Tauchen. Ich bin weiterhin Sporttaucher... und natürlich entscheiden muss es jeder selber, nur kommt es mir so vor, als wenn genau diejenigen dagegen argumentieren, die es selbst noch nie wirklich ausprobiert haben.

Gruß und Willkommen zurück aus dem Urlaub. Und, liebe Melli, fühl dich bitte nicht angegriffen - ist doch bloß eine pro / contra Diskussion  ;)

Sandra

Offline Melli

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Re: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft
« Antwort #23 am: 08. Mai 2009, 09:37:17 »
Hi Sandra,

ich fühle mich doch nicht angegriffen, es kann doch jeder seine Meinung vertreten, das ist doch kein Thema.

Die beiden sind ja nur ein kleines aktuelles Beispiel - gehört und gesehen hab ich es aber schon öfter und ich vertrete nach wie vor die Meinung, dass OWD mit dem ganzen "Tech-Gezeter" (sag ich jetzt mal salopp so, nicht falsch bewerten, ich tauch ja selbst einiges davon) überfordert sind. Ich persönlich war auf jeden Fall froh, dass ich nach und nach umgestiegen bin und es "klassisch" gelernt hab (und ich bin auch noch weit vom "tekkie" entfernt).

Dass ich mir teilweise Sachen "doppelt" gekauft hab, finde ich nicht weiter das Problem, mein ADV-Jacket hab ich nach wie vor noch, das wird jetzt von Dirk getaucht, meinen Halbtrockenen hab ich noch - also alles kein Problem. Dass ich mir jetzt ein neues Wing kaufe für meine Doppelflaschen - mei, auch kein Thema, mein altes tauche ich mit den Monoflaschen weiter.....ich seh das eigentlich relativ relaxed. Ausserdem macht es Spaß, sich weiter zu entwickeln und nicht von Anfang an auf einer Stufe zu stehen (meine persönliche Meinung).

Ich hab erst vor kurzem wieder das ADV (mit Doppel10) von meinem Buddy getaucht und -auch wenn ich mein Wing nicht mehr hergeben würde bzw. mir auch jetzt ein neues Wing kaufen werde - mit ADV bist wie ein "Fisch im Wasser" und mit nem Wing bist mehr so das "Flaggschiff".  MIr machts nach wie vor Spaß zwischendurch mal mit einem ADV-Jacket zu tauchen und ich kann auch ohne weiters -ohne die Tarierung zu verlieren- meine Maske mit einem ADV ausblasen ;).
Dass man mit einem ADV eher (auch nicht immer!) in Seepferdchenhaltung unterwegs ist, sehe ich genauso - aber warum nicht - wenn jemand in Seepferdchenhaltung gut tariert hat doch niemand einen Schaden dran. Da leb ich eher nach dem Motto "leben und leben lassen" - jeder wie er mag und wie er am besten zurechtkommt.

Das mit den Doppelflaschen hab ich übrigens allgemein geschrieben, nicht auf die Argumente in der Diskussion bezogen.
M.E. nach wäre ein Anfänger mit Doppelflaschen überfordert (unabhängig davon, ob das jetzt jemand hier geschrieben hat).
Genauso wie -meiner Meinung nach - auch mit Trocki im OWD-Kurs.

Ist halt einfach meine Meinung bzw. auch meine Erfahrung, die ich bisher mit Anfängern gemacht habe.
« Letzte Änderung: 08. Mai 2009, 09:57:32 by Melli »
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Re: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft
« Antwort #24 am: 08. Mai 2009, 09:48:22 »
Doppelflaschen für Anfänger ist schon etwas über, aber wenn der Schüler es will, warum nicht. Sind ja auch nur Flaschen mit Luft drin.

Mit der Zeit lernt man dazu. Hab mir auch nen ADV zugelegt, welches jetzt traurig im Schrank hängt und nicht mehr genutzt wird. Wenn beim Kurs damals auch Wings vorgestellt worden wäre und evtl. man diese auch probieren hätte können, hätt ich mir ziemlich sicher gleich nen Wing geholt.

Ebenso wie ich meine Luftversorgung gleich auf 300bar ausgelegt habe. Gut in diesem Punkt war die Technik und das Wissen darüber nicht weit, aber ein unerfahrener Anfänger hat davon auch keine Ahnung. Auf der anderen Seite sind viele erste Stufen heute auf diese Arbeitsdrücke ausgelegt, aber damals eben noch nicht so.

Und im Punkto Anzug, wenn ich die Wahl gehabt hätte, ich hätte sofort den Kurs im Trocki gemacht.

fiona

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Re: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft
« Antwort #25 am: 08. Mai 2009, 10:35:29 »
 ;) Schließt sich Seepferdchenhaltung und gut tariert nicht aus  ;) ???

Ich finde es immer ärgerlich Sachen doppelt zu kaufen, klar bin ich mein ADV auch losgeworden, aber schöner wärs gewesen, sich den "Umweg" zu sparen  ;)

« Letzte Änderung: 08. Mai 2009, 10:38:13 by fiona »

Offline Melli

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Re: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft
« Antwort #26 am: 08. Mai 2009, 10:42:05 »
;) Schließt sich Seepferdchenhaltung und gut tariert nicht aus  ;) ???

Finde ich eigentlich nicht - gut tariert bedeutet ja nicht unbedingt, dass ich flach wie ein Brett im Wasser liege, sondern dass
ich in einer guten Position über dem Grund schwebe ohne die Tarierung zu verlieren und das geht auch in Seepferdchenhaltung ;).
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Re: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft
« Antwort #27 am: 08. Mai 2009, 10:52:10 »
Hmmmm, über dem Grund schweben ohne die Tarierung zu verlieren - Zusatz: und ohne aufzuwirblen.. also meine Beobachtungen gehen eher dahin, dass Taucher in einer solchen Haltung weit über dem Grund tauchen müssten (was sie nicht immer tun) um mit ihren Flossen nix aufzuwirbeln (dann haben sie wahrscheinlich im Echinger eine Max. Tiefe von 2,5 m auf dem TC *grins*).... oder im Urlaub gar nicht mitbekommen, dass sie mit einem beherzten Flossenschlag rapp zapp mal eine Koralle touchieren.


Was jetzt nicht heißt, dass man mit einem ADV nicht tarieren kann, können genug aber deren Haltung ist doch wohl auch eher flach und nicht aufrecht...

Offline Melli

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Re: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft
« Antwort #28 am: 08. Mai 2009, 10:58:35 »
Was jetzt nicht heißt, dass man mit einem ADV nicht tarieren kann, können genug aber deren Haltung ist doch wohl auch eher flach und nicht aufrecht...

Ja, sicher, das meine ich ja - die meisten können auch mit ADV-Jackets relativ flach im Wasser liegen (das Wing zieht einem noch mehr in die Waagrechte, das ist unumstritten - liegt aber einfach auch nicht jedem) und das ist doch auch ohne weiteres in Ordnung.
Ich kenne eigentlich keinen, der richtig "aufrecht" (also sprichwörtlich in der Seepferdchenhaltung) taucht - ist ja auch wesentlich anstrengender.

Übrigens - auch Stephan liegt mit seinem ADV sehr flach im Wasser, ich kenn Stephan als Buddy ja gut und kann das nur bestätigen.
(Und das Avatar-Bild finde ich echt witzig ;)).
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Re: "Anfänger-Ausrüstung" - Vergangenheit -> Zukunft
« Antwort #29 am: 08. Mai 2009, 11:06:11 »
Ja, sicher, das meine ich ja - die meisten können auch mit ADV-Jackets relativ flach im Wasser liegen (das Wing zieht einem noch mehr in die Waagrechte, das ist unumstritten - liegt aber einfach auch nicht jedem) und das ist doch auch ohne weiteres in Ordnung.
Ich kenne eigentlich keinen, der richtig "aufrecht" (also sprichwörtlich in der Seepferdchenhaltung) taucht - ist ja auch wesentlich anstrengender.

Echt?? Wir reden hier aber von Anfängern und meine Haltung war zum Anfang schon sehr nahe am Seepferdchen-Style und natürlich war das sehr sehr anstrengend... ich fände es auf jeden Fall gut, wenn es einfach Möglichkeiten gäbe auszuprobieren und man nicht von vornherein durch die Tauchschule ein System (ihr System) aufgedrückt zu bekommen.

 

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